Tipps für den ökofairen Einkauf von Kindergarten- und Schulbedarf




Gemeinsam wird es günstiger

Zum Schulbeginn wird wieder kräftig eingekauft: alle brauchen neue Hefte, Ordner, Stifte,…
In Deutschland ist nur noch jedes zehnte Schulheft aus Recyclingpapier - viele Händler haben derzeit nur ein eingeschränktes Angebot von Produkten mit dem „Blauen Engel“. Ein größeres Angebot wird es nur dann geben, wenn wieder mehr Kunden diese Produkte nachfragen: Gehen Sie zu Ihrem lokalen Bürofachgeschäft und fragen Sie nach Recyclingprodukten mit dem „Blauen Engel“. Übrigens: Die meisten Händler sind gerne bereit Sonderkonditionen bei Sammelbestellungen anzubieten.
Oder fragen Sie in Ihrer Kommunalverwaltung nach, ob es bereits gemeinsame Beschaffungsgruppen gibt, denen Sie sich anschließen können.



Selber machen oder selber kaufen?

Bei vielen Produkten haben wir die Wahl: Wollen wir sie selber herstellen und dadurch den Kindern die Möglichkeit geben mehr über deren Inhaltsstoffe und Herstellungsweise zu erfahren oder wollen wir sie einfach nur konsumieren?

Einige einfache Beispiele für selbst gemachte Kleber, Farben, Knete oder auch Pinsel finden Sie unter dem Titel Kleber und Co. selbst gemacht .



Zeichen, die helfen

Es gibt zahlreiche Umweltzeichen und Qualitätssiegel, die beim Einkauf helfen können.
Die Labels, die unserer Meinung nach für Ihre Beschaffungsaktivitäten am wichtigsten sind sowie ein kurze Erklärung dazu finden Sie hier.



Ess-Kultur!

Beim Pausenbrot legen mittlerweile viele Eltern Wert auf gesunde Zutaten in Bio-Qualität. Daher sollten auch Brotboxen und Trinkflaschen aus unbedenklichen Materialien wie Edelstahl oder weichmacherfreiem Polypropylen sein.

Wenn Sie das Thema Transport und Herstellung von Lebensmitteln mit den Kindern zusätzlich thematisieren wollen, finden Sie dazu viele Informationen, Anregungen und Ideen im Begleitheft zur Kampagne vor allem ab Seite 25.


Alle Tipps und Informationen in einer Datei zusammengefasst:

          Infoblatt klimaclever Einkaufen (pdf 2,5 MB)