Ungarn


Wie jedes Jahr sammelten die Kinder in Ungarn während ihrer Aktionswochen im September und Oktober ihre Zöld Merfödet / Grünen Meilen.

24.413 Kinder und 2.319 Lehrer aus 107 Schulen und Kindergärten nahmen in diesem Jahr teil und sammelten zusammen insgesamt 438.142 Zöld Mérföld / Grüne Meilen.   

148.042 grüne Meilen gab es für die Nutzung sauberer Mobilität,  weitere 112.456 für den Genuss klimafreundlicher Lebensmittel. Die Teilnahme an weiteren Aktionen im Rahmen der Aktionswoche brachte zusätzlich 168.244 Zöld Merfödet ein, und für das Pflanzen von Bäumen konnten 9.400 grüne Meilen notiert werden – vielen Dank allen Beteiligten für ihren vielfältigen Einsatz!





Neuer grüner Imprint – Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Bildungseinrichtungen

Wußtet Ihr schon: Wenn jeder Mensch auf der Welt so leben würde wie ein durchschnittlicher Bewohner Ungarns, bräuchten wir zwei Erden, und wenn alle so leben würden wie eine Person in den Vereinigten Staaten, würden uns fünf Planeten nicht ausreichen.

Diese Schieflage auf der Welt haben sich die Kinder in Ungarn in diesem Jahr genauer angeschaut.  Sie haben die globalen Ungleichheiten genauer betrachtet  und Umweltkatastrophen unter die Lupe genommen, die vor allem das Leben der Menschen in den Ländern des globalen Südens erschweren. 

Außerdem haben sie überlegt wie und was sie in und mit ihrer Gemeinde dazu beitragen können diese Probleme zu ändern -  außer dem Sammeln von grünen Meilen.


Während der Klima-Aktionswochen in Ungarn führten Schulen unter dem Motto „Green New Imprint“ verschiedenste kreative und klimabewusste Projekte durch.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen arbeiteten gemeinsam daran, ihren ökologischen Fußabdruck durch gemeinschaftliche Aktionen wie die Begrünung von Schulhöfen, die Organisation von Sensibilisierungsveranstaltungen oder schlicht das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren zu fördern.

Da sie die Bedeutung autofreier Mobilität für Kinder und für die Umwelt erkannt haben, organisierten einige Schulen daher Bicibus-Linien, also Fahradgruppen für die Schulwege der Schüler*innen, die von Eltern und anderen Freiwilligen begleitet werden.

 

Alleine oder in kleinen Gruppen schufen die Kinder außerdem Kunstwerke mit Botschaften zum Thema Klimagerechtigkeit, in denen sie die Staats- und Regierungschefs zu fairen und nachhaltigen politischen Maßnahmen auffordern. 








Die an der Kampagne teilnehmenden Einrichtungen konnten frei entscheiden, welche zusätzliche Gemeinschaftsaktion sie im Zusammenhang mit dem Thema organisieren wollten.

Das konnte die Gestaltung eines Live-Bildes, eine riesige Kreidezeichnung eines ökologischen Fußabdrucks sein. Oder auch die Begrünung des Schulhofs oder des Kindergartens, ein Waldbad in Verbindung mit einer Müllsammelaktion oder auch die Organisation eines Schulausflugs um die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel gemeinsam mit den Eltern und Lehrer*innen zu erleben sowie jede andere Idee zur Sensibilisierung der Mitbürger*innen für das Thema Klima.

Die Kinder beschäftigten sich auch mit „grünem Lifestyle” indem sie lustige Projekte durchführten, wie zum Beispiel das Bemalen von Öko-Steinchen (statt Plastikbausteinen) oder das gemeinsame Herstellen von Getränken aus lokalen essbaren Pflanzen für die ganze Einrichtung.

 

Außerdem teilten sie ihre Fotos, Zeichnungen und Geschichten, um damit so viele andere wie möglich zu inspirieren. 







 

Die kreativsten Schulen und Schüler*innen gewinnen klimafreundliche Preise.

Außerdem ist für 2026 ein Abenteuercamp geplant, um das Engagement der Kinder gebührend zu belohnen.